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Was könnt Ihr tun, jetzt wo Kitas und Schulen wegen des Coronavirus geschlossen sind? Was könnt Ihr zu Hause machen? Auf dieser Seite findet Ihr Tag für Tag neue Anregungen. Immer etwas anderes.

Als erstes kommt eine Geschichte zum Vorlesen:
die Geschichte von Jona und seinen Erfahrungen mit Gott.




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Heute möchte ich euch von Jona erzählen. Normalerweise ist es seine Aufgabe, den Menschen Nachrichten von Gott zu überbringen. (Das nennt man Prophet) Gestern hat er den Auftrag bekommen, in die große Stadt Ninive zu reisen, den König und die Bewohner der Stadt zu ermahnen, freundlicher miteinander umzugehen. Er hat auch seine Sachen für die große Reise gepackt und ist jetzt auf dem Weg zum Hafen, wo die Segelschiffe bereit liegen für die Fahrten über das Meer. Ein Freund begleitet ihn dorthin.

„Hast du dir schon überlegt, wie du den Leuten in Ninive die Botschaft von Gott sagen willst?“ fragt er. „Nein“, antwortet Jona, „weil ich nämlich gar nicht nach Ninive reisen werde!“ – „Und warum nicht?“ fragt der Freund neugierig zurück. „Weil ich das überhaupt nicht einsehe“, schimpft Jona. „Was gehen mich die Leute in Ninive an? Nichts! Deshalb nehme ich den Auftrag von Gott nicht an. Wenn er Gott trotzdem so wichtig ist, dann soll er sich doch einen anderen Boten suchen. Ich jedenfalls reise nicht nach Ninive!“ Der Freund staunt. „Das traust du dich so einfach! Und was hast du du jetzt vor? Dein Reisegepäck hast du ja dabei!“ Jona meint: „Ich mache jetzt eine Schiffsreise in ein ganz anderes Land, ich reise nach Tarsis, einfach so, wie es mir gefällt. (Das lag zu Jonas Zeiten in Spanien). Da muss ich mir von niemand etwas sagen lassen, auch von Gott nicht! Ich möchte das Meer genießen, mir den Wind um die Nase wehen lassen und nicht an so einen komischen Auftrag denken müssen!“ – „Na ja“, meint der Freund darauf, „wenn das nur gut geht!“

Nach etlichen Stunden hat Jona ein Schiff gefunden, das ihm gefällt, den Fahrpreis bezahlt. Das Schiff hat den Hafen verlassen und ist schon mitten auf dem Meer. Jona freut sich über die großen Segel, in denen der Wind knattert, so dass das Schiff gut vorankommt. Die Leute sind nett, obwohl sie alle aus anderen Ländern kommen und er sie oft nur mit Mühe verstehen kann. Abends erzählen sie ihm von ihren Abenteuern auf dem Meer, auch von Stürmen und anderen Gefahren. Jona erschrickt. Daran hat er überhaupt nicht gedacht, dass eine Fahrt über das Meer auch gefährlich sein kann. Und er fragt sich mit Sorge: „Ob mich Gott wohl auf dem Schiff beschützt, obwohl ich doch seinen Auftrag abgelehnt habe, nach Ninive zu reisen? Vielleicht hätte ich das doch nicht tun sollen!“ Aber jetzt ist er auf dem Schiff und kann nicht mehr herunter.

Tatsächlich kommt nach ein paar Tagen ein Sturm auf. Er wird immer heftiger, und Jona bekommt es mit der Angst zu tun. „Jetzt ist es soweit“, denkt er sich, „ich bin in großer Gefahr, und Gott will bestimmt nichts mehr von mir wissen, weil ich seinen Auftrag nicht erfülle. Ob wir wohl je wieder an Land kommen?“ Jona wird ganz schlecht von dem heftigen Schaukeln des Schiffes. Er legt sich auf seine Schlafmatte im Bauch des Schiffes, versucht einzuschlafen und hofft, dass alles vorbei ist, wenn er wieder aufwacht.

Aber es kommt ganz anders. Zwei Matrosen wecken ihn und sagen: „Du sollst zum Kapitän kommen!“ Der schaut ihn sorgenvoll an und sagt: „Wir haben alle zu unseren Göttern gebetet, dass sie uns aus der großen Gefahr retten. Wir haben sogar schon alles über Bord geworfen, was nicht benötigt wird, damit das Schiff leichter wird.  Aber es hat bisher nichts genützt! Bete du jetzt zu deinem Gott, dass er uns beschützen möge!“ Jona erschrickt. „Ich glaube nicht, dass Gott uns beschützt“, entfährt es ihm, und dann muss er dem Kapitän die ganze Geschichte erzählen. Der ist entsetzt. „Jetzt ist mir alles klar, meint er, „Gott der Allmächtige hat sich von dir zurückgezogen, weil du seinen Auftrag missachtet hast. Und jetzt sind wir alle dem Sturm schutzlos ausgeliefert. Ist dir eigentlich klar, was du da angerichtet hast?“ Ganz verzweifelt antwortet Jona: „Ich weiß, dass ich an allem schuld bin. Und ich will nicht, dass ihr alle unter meinem Fehler leiden müsst. Ich muss das Schiff verlassen!“ – „Und wie stellst du dir das vor?“ fragt der Kapitän bitter und schüttelt den Kopf. Jona antwortet: „Werft mich ins Meer. Etwas Besseres habe ich nicht verdient!“ Der Kapitän zögert lange bespricht sich mit den anderen Matrosen und dann sagt er: „Die Sache mit deinem Auftrag, das musst du selbst mit deinem Gott ausmachen. Wir nehmen dein Angebot an. Wenn dein Gott dich trotzdem noch mag, dann wird ihm schon noch etwas einfallen, wie er dir helfen kann!“ Und dann fliegt Jona über Bord ins Meer. Als er wieder aufwacht, weiß er zuerst gar nicht, wo er ist. Alles ist dunkel und feucht. Aber es ist auch warm und er kann atmen. Er ist wie in einer Höhle, in einer lebendigen Höhle. Es muss ein Tier sein, das ihn nicht gefressen, sondern ihn in seinem Bauch gerettet hat. Und jetzt hört er auch ganz deutlich das Herz des Tieres klopfen: Poch – poch – poch… Das wirkt beruhigend auf ihn. Das Tier gefällt ihm. Und dann versteht er auch, wer ihm dieses Tier geschickt hat. Er fängt an zu singen und zu beten: „Gott, ich danke dir, dass du mich vor dem Ertrinken gerettet hast. Ich danke dir, dass du mich beschützt hast, obwohl ich mich von dir getrennt habe. Ich ich dachte jetzt ist alles aus, ich werde nie mehr an Land kommen. Aber jetzt weiß ich, dass du mich durch dieses Tier sicher ans Ufer bringen wirst. Ich dachte, ich bin tot, aber ich lebe. Ich habe einen großen Fehler gemacht, aber du hast mir verziehen. Ich ich habe dich verlassen, aber du hast mich nicht verlassen. Ich danke dir dafür von ganzem Herzen!“ Er singt und tanzt vor Freude.

Nach drei Tagen und drei Nächten bekommt er plötzlich einen Schwall Wasser ins Gesicht, rutscht und purzelt, spürt auf einmal Sand an Händen und Füßen, sieht helles Sonnenlicht, atmet tief die gute Luft ein, spürt Wärme auf seiner Haut. Er hat festen Boden unter sich, steht auf, lacht und singt weiter vor Freude und macht sich auf den Weg nach Ninive.  
(Nacherzählung von Frieder Harz)

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Jona tut nicht was Gott von ihm verlangt. Er geht andere Wege, ändert seine Meinung. Gott ist immer für uns da, auch wenn wir Fehler machen.

Fällt es dir manchmal auch schwer deinen Eltern zu gehorchen? Gehorchen ist nicht immer leicht. Aber wir können sicher sein, dass unsere Eltern uns lieben und das Beste für uns möchten. Bei Gott ist das auch so. Wir sollen Gott gehorchen, denn er meint es gut mit uns. Aber Jona wollte nicht.

Gott hat Jona gezeigt, dass er nicht vor ihm weglaufen kann. Gott hat gesehen, dass Jona auf dem Schiff war und hat ihm durch den Sturm gezeigt, dass er möchte, dass Jona ihm gehorcht.

Jona erkennt seinen Fehler und lässt sich über Bord, ins Meer werfen. Das ist der Schiffsbesatzung sicher nicht leichtgefallen. Gott rettet Jona und schickt ihm einen großen Wal, der ihn sicher in seinem Bauch an Land bringt. Jona dankte Gott für seine Rettung und wollte nun auch tun was Gott von ihm verlangt hatte.

(Deutung Elke Fischer)

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Jona hat aus seinem Fehler gelernt. Er macht sich jetzt auf nach Ninive. Jona ist fest entschlossen jetzt zu tun, was Gott von ihm verlangt hat. Ninive ist eine riesige Stadt, von einem Ende der Stadt bis zum anderen braucht man drei Tage. Jona läuft einen ganzen Tag vom Strand, wo der Wal ihn ausgespukt hat, bis in die Stadt hinein. Die Menschen in Ninive gehen nicht freundlich miteinander um, sie betrügen, rauben, morden und unterdrücken die Armen. Jona soll ihnen sagen, dass sie sich ändern müssen, sonst wird Gott die ganze Stadt zerstören. 40 Tage haben die Menschen Zeit sich zu bessern. Jona weiß nicht was ihn in der Stadt erwartet, er fürchtet sich etwas.
„Es sind noch vierzig Tage und dann wird Ninive ein Trümmerhaufen sein!“ ruft Jona den Bewohner von Ninive zu, die Menschen hören ihm zu, das hätte er nicht erwartet. Sie sprechen mit ihm, er sagt ihnen wie sie sich ändern können.

Die Bewohner der Stadt sagen Jona sie wollen sich bessern und als Zeichen dafür wollen sich alle in einfache Säcke kleiden, fasten, d.h. nur wenig und ganz einfach essen und trinken. Sogar der König von Ninive hört was Jona sagt, steigt von seinem Thron herab und zieht sein prächtiges Königsgewand aus und nimmt stattdessen auch einen Sack. Der König erteilt dem ganzen Volk den Befehl sich in Säcke zu kleiden und Asche über sich zu streuen. Das soll ein Zeichen sein für Gott, dass die Bewohner von Ninive ihr schlechtes Benehmen bereuen.

Gott sieht das und er weiß, dass sie wirklich ihre Boshaftigkeit bereuen. Die Bewohner tun ihm leid und er verschont sie vor der Strafe. Jona hat sich das auch schon so gedacht, als Gott ihm den Auftrag gab. Jona kennt Gott und er weiß, dass er dem vergibt, der aufrichtig bereut, was er Schlechtes getan hat.     Jona kann nicht verstehen, was Gott da macht. Wer sich schlecht benimmt muss auch bestraft werden, denkt er sich. Gott weiß was Jona denkt, denn Gott kennt alle Menschen so gut, er weiß was sie denken und fühlen. Warum er sie so gut kennt? – Na, ja, er hat uns schließlich gemacht, uns das Leben geschenkt.  

Und Jona, der setzt sich unter einen Strauch etwas außerhalb der Stadt und blickt zornig auf die Stadt hinunter.

Jona freut sich, dass er so kühl und schattig unter diesem großen Strauch sitzen kann, obwohl die Sonne vom Himmel herunterbrennt. Doch was ist das? Nach einiger Zeit fallen immer mehr Blätter vom Strauch ab, plötzlich sind nur noch die kahlen Äste übrig und Jona sitzt in der prallen Sonne. Die arme schöne Pflanze, denkt sich Jona und wird ganz traurig.

Da spricht Gott zu ihm und Jona erkennt, dass es mit dem Strauch so ist wie den Bewohnern von Ninive. Jona tut der Strauch so leid. Genauso leid, tun Gott die Bewohner von Ninive.  
(Elke Fischer)

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Die Geschichte zeigt uns, wie sehr Gott uns liebt, dich, deine Geschwister, deine Eltern und alle Menschen. Sie zeigt uns wie Gott ist, wir lernen ihn durch die Geschichte und auch noch viel andere Geschichten in der Bibel kennen.

Kennst du das nicht auch, dass du manchmal einem anderen irgendetwas nicht gönnst? Du wirst zornig, weil z.B. ein Mitschüler in der Deutscharbeit eine bessere Note bekommen hat als du.

Gott möchte, dass wir auch gütig sind, so wie er die anderen Menschen lieben. Güte ist, wenn wir freundlich, wohlwollend und nachsichtig mit unseren Mitmenschen umgehen. So mit den anderen Menschen umzugehen, das wünscht sich Gott von uns. 

(Deutung Elke Fischer)

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Ausmalbilder zur ganzen Geschichte findet ihr unter  http://www.supercoloring.com/de/ausmalbilder/jona-und-der-wal

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Der Fühlsack

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Ohrenkirche, Folge 2, 30. März 2020

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Das war die "Ohrenkirche für Kids" / Folge 2 mit Jugendleiterin Sina Hagemann und Musik von Sebastian Sell

Die "Ohrenkirche" kommt aus der Evagelischen Kirchengemeinde Sankt Augustin Niederpleis MülldorfWeb: https://www.ev-kirche-niederpleis.de/

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Ohrenkirche, Folge 1, 23. März 2020

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Hier gibt es Geschichten aus der Bibel und Aktionen, bei denen Du mitmachen kannst.

Toll, dass Du mit dabei bist.

Folge 1:
Joel, die umgeknickte Lilie und was Jesus zum Sorgenmachen sagt

Mit Pfarrer Sebastian Schmidt, Niederpleis

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Das war die "Ohrenkirche für Kids" von Pfarrer Sebastian Schmidt.

Hier geht die Ohrenkirche weiter mit einer Aktion:http://www.ev-kirche-niederpleis.de/angebote/kinderjugend/kids-blog-niederpleis-muelldorf-evangelisc...

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Kinderkirche am 29. März 2020

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Kinderkirche am 22. März

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Tipps für Eltern: Wie können Eltern im Homeoffice überleben ohne durchzudrehen? (ekir.de)

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Die Seite der evangelischen Kirche für Kinder: https://www.kirche-entdecken.de/

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ist ein Angebot aus dem Evangelischen Kirchenkreis An Sieg und Rhein. Es richtet sich an Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter


Andrea Eisele, Evangelische Erwachsenenbildung
Birgit Rößle-König
Anna Neumann, Öffentlichkeitsarbeit, eMail anna.neumann@ekir.de, Telefon 02241549450


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Chapter 1 TITEL

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Chapter 2 SPIELEN

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Chapter 3 OHRENKIRCHE

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Chapter 4 KINDERKIRCHE

Kinderkirche am 29. März 2020

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Chapter 5 DEINE ANTWORT

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Chapter 6 KONTAKT / IMPRESSUM

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